Teichfilter

Teichfilter gibt es in den verschiedensten Größen und Bauarten. Zum einen gibt es die altbekannten und erprobten Schwammfilter. Bei diesen Filtern wird das Wasser durch verschiedene Schwämme gepumpt, wobei verschiedene Schwebeteile und sonstige Verschmutzen aus dem Wasser gefiltert werden. In den Schwämmen mit gröberer Struktur werden vor allem die sichtbaren

Verschmutzungen wie zum Beispiel Blütenstaub oder auch Laub gefiltert. Je nach Filterart befinden sich mehrere verschiedene Schwämme in dem Teichfilter.  Mit einem Schwammfilter können nach heutigen Erkenntnissen wirklich sehr positive Ergebnisse erzielt werden, weswegen auch heute noch viele Teichbauer, trotz der zahlreichen Neuerungen auf dem Markt, immer noch auf einen Schwammfilter setzten.

Manko an den Schwammfiltern ist jedoch immer noch, dass diese manuell, also per Hand mehrmals im Jahr mühevoll gereinigt werden müssen. Zu aller erst muss der Filter auseinandergebaut werden, danach muss, wie angesprochen, jeder einzelne Schwamm per Hand gereinigt werden. Bei einem größeren Teichfilter kann dies gut und gerne mehr als 1 Stunde dauern. Prinzipiell ist dies grundlegend für einen begeisterten Teichbesitzer kein Problem. Bedenkt man jedoch, dass nach dem Reinigungsvorgang auch die Teichbakterien bzw. Filterbakterien fehlen, so stellt man schnell fest, dass die Reinigung an sich mit vielen zusätzlichen Arbeiten verbunden ist. Prinzipiell wäre zwar auch eine Reinigung im Filter durch ausquetschen der einzelnen Elemente denkbar, wirklich effektiv ist diese Methode jedoch nicht, weswegen man quasi um die angesprochene Methode nicht herumkommt.

Teichbakterien / Filterbakterien gibt es jedoch sowohl im Internet als auch beim Fachhändler.
Eine Neuerung auf dem Markt der Teichfilter sind zum einen die so genannten Bandfilter als auch Papierfilter. Vor allem die Papierfilter sind sehr vorbehaltlos zu empfehlen. Die Teichfilter sind wirklich sehr effektiv und zudem auch wartungsärmer. Das Funktionsprinzip eines Papierfilters ist leicht erklärt. Das Teichwasser wird in den Filter gepumpt und dabei durch ein „Papier“ geleitet. Dadurch werden selbst kleinste Schwebeteile aus dem Wasser filtriert.

Die genaue Funktionsweise eines Papierfilters finden Sie hier ( Bitte direkt auf „hier“ klicken )
Wie angesprochen gibt es daneben auch noch die so genannten Bandfilter. Die Beadfilter sind vor allem bekannt für ihre „automatischen“ Rückspülungen. Beadfilter arbeiten mit Hilfe von Luftdruck. Ist der Luftdruck im Filter zu hoch spült der Filter automatisch zurück. Beads bestehen aus kleinen runden bzw. eckigen Plastikteilchen. Durch die sehr große Anzahl im Filter entsteht so ein sehr großes Volumen im Filter und dazu im Vergleich nur sehr sehr kleine Zwischenräume, durch welche das Wasser gepresst wird. Die Beads an sich filtrieren also das Wasser auf eine sehr effektive Weise.

Preislich gesehen unterscheiden sich die Filter primär natürlich nach Ihrer Größe und Leistung, zudem spielt natürlich auch die Filterart eine sehr große Rolle. Vor allem Schwammfilter sind schon zu vergleichsweise sehr günstigen Preisen zu haben. Die beiden anderen Filterarten sind eher im mittleren bzw. in den höheren Preisregionen anzuordnen. Hier muss man jedoch ganz klar sagen, dass man bei einem Teichfilter, vor allem auch die Qualität mit in die Kaufentscheidung einbeziehen sollte. Die Anschaffung eines Teichfilters ist eine Anschaffung auf Zeit, weswegen man also nicht nur auf den Preis achten sollte. Wichtig ist die Effektivität und Qualität des Gerätes, nur mit einem zum Volumen der Anlage passenden Gerät kann im späteren Betrieb die Gefahr möglich auftretender Probleme möglichst minimiert werden.

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